mission2yourself – eine Reise zu dir selbst: Wir Menschen und das Leben

Denkst du auch, dass sich andere Menschen manchmal seltsam verhalten? Dass sie Dinge tun, die du dir ĂŒberhaupt nicht erklĂ€ren kannst oder die dir völlig unsinnig erscheinen? Ja, so empfindet das wohl jeder von uns in gewissen Situationen. Das Spannende dabei ist: Es gibt genug Menschen da draußen, die genau dasselbe ĂŒber uns denken. Doch wie kann das sein? Gibt es hier etwa mehr als nur eine Wahrheit? Schauen wir uns mal an, wie wir Menschen wirklich ticken – und wann meine persönliche Reise zu mir selbst begann (die Geschichte findest du weiter unten auf dieser Seite). Bist auch du bereit fĂŒr deine mission2yourself?

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mission2yourself: Denkfallen, BedĂŒrfnisse & GefĂŒhlsausbrĂŒche

FrĂŒher habe ich mich manchmal selbst nicht verstanden. Ich war neidisch auf andere und habe Dinge getan, von denen ich im Nachhinein gar nicht mehr wusste, was mich da eigentlich geritten hatte. Das machte die tĂ€glichen Herausforderungen, mit denen sich wohl alle Menschen frĂŒher oder spĂ€ter herumschlagen, nicht gerade einfacher. Ich glaube, so wie mir damals, ergeht es vielen von uns. In meinen Augen waren die ganzen ZusammenhĂ€nge, die zu bestimmten Verhaltensweisen fĂŒhren, so komplex, dass ich gar nicht erst versucht habe, sie zu durchschauen. Stattdessen machte ich so weiter wie zuvor. Was sollte ich auch sonst tun? Wie sollte ich etwas verĂ€ndern, wenn ich den Ursprung ĂŒberhaupt nicht verstand? Damals hĂ€tte ich mir gewĂŒnscht, die wichtigsten Grundlagen hĂ€ppchenweise und ĂŒbersichtlich erklĂ€rt zu bekommen.

Wie eine GeschÀftsreise zum Turnaround wurde

Ich erinnere mich gut an eine GeschĂ€ftsreise zu einem Lohnlieferanten nach Polen im Jahre 2008, auf der mein Körper mich schlicht und einfach ausschaltete. Ich lag mit hohem Fieber allein auf meinem Hotelzimmer und musste mich am nĂ€chsten Tag irgendwie zum Flughafen schleppen, um wieder nach Hause zu kommen. Dort erwarteten mich meine beiden quirligen Kleinkinder und mein ebenfalls am Limit laufender Mann, der auf UnterstĂŒtzung gehofft und einen Klotz am Bein (mich) zurĂŒckbekommen hatte. Ich kroch auf dem Zahnfleisch in mein Bett und die unangenehme Frage drĂ€ngte sich in mein Bewusstsein, welchen Wert mein Leben in diesem Zustand ĂŒberhaupt noch hatte.

Als es mir wieder besser ging, setzte ich mich zum ersten Mal wirklich mit mir selbst auseinander und stellte meine bisherige Irrfahrt durchs Leben komplett auf den PrĂŒfstand – fĂŒr mich und meine Familie. Wer dauerhaft entgegen seiner elementaren BedĂŒrfnisse lebt, ist auf dem besten Weg in die Verzweiflung und Depression, so viel ist mir heute klar. Unkontrollierte GefĂŒhlsausbrĂŒche oder eine resignierende Sowieso-alles-egal-Stimmung werden zum stĂ€ndigen Begleiter, der StĂŒck fĂŒr StĂŒck immer weiter in den Abgrund fĂŒhrt. Nach vielen Jahren des unermĂŒdlichen Lernens und Wachsens, weiß ich heutzutage genau, was bei mir damals schief lief. Mit diesem Blog möchte ich dir helfen, die Dinge schneller zu verstehen, als ich es damals konnte.