Geschichten zur Zielerreichung
Erzählungen für Erwachsene zum Nachdenken: Zielerreichung klingt erst mal simpel: entscheiden, planen, machen. Aber so läuft es selten. Entweder du verlierst unterwegs die Energie, verirrst dich in Ablenkung oder weißt gar nicht erst, wo du anfangen sollst. Meine Geschichten auf dieser Seite helfen dir, herauszufinden, was dich eigentlich aufhält und welche Themen hinter diesem Zustand stehen könnten.
Zielerreichung
Geschichten für Erwachsene zum Nachdenken: Zielerreichung klingt erst mal simpel: entscheiden, planen, machen. Aber so läuft es selten. Meine Geschichten auf dieser Seite helfen dir, herauszufinden, was dich eigentlich aufhält und welche Themen hinter diesem Zustand stehen könnten.
Warum Zielerreichung so oft an der Realität scheitert
Die Theorie ist einfach: Ziel festlegen, Plan ausarbeiten, bis zum Endpunkt durchmarschieren. Dummerweise liefert uns das Leben meist keine glatte Rutsche vom Start bis ins Ziel, sondern hält die eine oder andere Überraschung und einen bunten Strauß an Hindernissen für uns bereit. Manche davon versperren dir den direkten Weg und zwingen dich zur Umplanung. Andere schleichen sich unbemerkt ein wie Zweifel, Müdigkeit, Ablenkung oder die Vergleiche mit anderen. Vielleicht stellt sich unterwegs sogar heraus, dass das gesetzte Ziel gar nicht dein eigenes war, sondern eins, das du übernommen hast, weil es nach „Erfolg“ klang. Nicht immer ist es die richtige Entscheidung, seine Pläne um jeden Preis durchzuboxen, denn je weiter du in die (für dich) falsche Richtung rennst, desto schwerer wird durch den Sunk-Cost-Fallacy-Effekt die Umkehr. Umso wichtiger ist es, dass wir zu unterscheiden lernen, wann sich das Durchziehen gegen alle Widerstände lohnt, und wann wir gesteckte Ziele besser hinterfragen und anpassen sollten.
Was tun gegen Ablenkung?
Wenn du dich ständig mit anderen Dingen beschäftigst, obwohl du weißt, dass ein Ziel auf dich wartet, hat das oft einen Grund. Beantworte dir selbst ehrlich die Frage: Wovor laufe ich eigentlich wirklich weg? Dazu eine kleine private Anekdote. Bei mir ist es so, dass ich unbewusst anfange, zwischendurch kleine Dinge im Haushalt zu erledigen, wenn ich mich vor etwas drücke. Schließlich muss das alles ja irgendwann gemacht werden, oder? „Wach“ werde ich aus dem unbewussten Handeln, wenn mein Mann mich fragt: Na, vor was rennst du weg? Meist fühle ich mich dann ertappt und fange an zu überlegen: Ja, wovor eigentlich? Es ist wohl an der Zeit, meine Ziele zu hinterfragen, an denen ich gerade arbeite. Warum schiebe ich den nächsten Blog-Text vor mir her? Wieso reinige ich gerade lieber die Kaffeemaschine, als mein Manuskript zu bearbeiten? Fast immer fällt mir der Grund dann wie Schuppen von den Augen und ich schaffe es, mich zurück in die Bahn zu schubsen, weil ich mir in Erinnerung rufe, warum ich mein Ziel verfolgen möchte. Als zusätzliche Hilfe hab ich übrigens auch eines meiner Bücher als Erinnerungsanker immer bei mir auf dem Schreibtisch stehen.

Wenn du keine Ziele hast
Nicht jeder Mensch hat zu allen Zeiten im Leben große Ziele und das muss auch nicht sein. Wenn du gerade einfach zufrieden bist mit dem, was ist, brauchst du dich nicht unter Druck setzen, nur weil andere ständig Pläne schmieden. Wenn du allerdings spürst, dass dir etwas fehlt und da eine innere Leere ist oder du das Gefühl hast, auf der Stelle zu treten, dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Ziele geben Richtung. Kein Ziel zu haben heißt nicht automatisch, dass du verloren bist, aber es kann bedeuten, dass es dir etwas an Orientierung fehlt. Wenn du nun darüber nachdenkst, deiner Zukunft vielleicht doch eine etwas klarere Richtung zu geben, fang klein an. Du musst nicht sofort das große Lebenswerk angehen. Was wäre ein gutes Ziel für heute? Für die nächste Woche? Für den kommenden Monat? Etwas, das dich wieder ein Stück mehr ins aktive Handeln zieht.
Häufige Fragen zur Zielerreichung
Die Zielerreichung scheitert bei den meisten Menschen, weil sie zu allgemeine oder fremdbestimmte Ziele haben, bei denen die innere Motivation einfach nicht ausreichend vorhanden ist. Oder weil sie sich verzetteln und immer wieder in denselben Mustern landen. Vielleicht findest du dich bei den folgenden Fragen auf die eine oder andere Weise wieder.
Wie setze ich mir realistische und erreichbare Ziele?
Indem du zuerst ehrlich prüfst, was du gerade wirklich leisten kannst – emotional, zeitlich und praktisch. Zu große Ziele klingen zwar toll, führen aber schnell zur inneren Blockade, wenn sie nicht zu deiner Lebensrealität passen. Ein gutes Hilfsmittel ist die sogenannte SMART-Methode: Sie besagt, dass ein gutes Ziel spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert ist. Oder einfacher gesagt: Du solltest genau wissen, was du willst, warum du es willst, woran du erkennst, dass du vorankommst und bis wann du es erreichen möchtest. Wenn du das Ziel in kleinere Schritte unterteilst, die selbst an schlechten Tagen noch machbar sind, bleibst du in Bewegung.
Warum verliere ich so schnell die Motivation bei der Zielverfolgung?
Weil viele Ziele gar nicht von uns selbst kommen, sondern wir sie von außen unbewusst übernehmen. Entweder hat es uns jemand eingeredet, aufgezwungen oder wir hoffen, jemanden damit beeindrucken und für uns gewinnen zu können. Ohne eigenen inneren Antrieb ist das Ziel für uns damit nicht attraktiv genug (ein Punkt aus der SMART-Methode) und die Motivation zur Zielerreichung einfach zu klein. Denn echte Motivation hält nur, wenn dein Ziel auf etwas zeigt, das dir wirklich etwas bedeutet. Mach dein „Warum“ für dich greifbar. Schreib es auf, sprich es aus, erinnere dich immer wieder daran, wenn der erste Schwung nachlässt. Nutze Erinnerungsanker, um deinen Fokus dauerhaft zu schärfen.
Welche Strategien helfen, fokussiert zu bleiben und Ablenkungen zu vermeiden?
Mach es dir so leicht wie möglich, bei der Sache zu bleiben. Kein Multitasking, kein ständiges Reagieren auf andere. Leg Smartphone und andere Ablenkung außer Sichtweite in den Phasen, in denen du dich mit deinem Ziel beschäftigst. Schreib dir jeden Tag die drei wichtigsten Dinge auf, die dich deinem Ziel näherbringen. Nicht fünfzehn, nur drei. Dabei ist es egal, wenn es jeden Tag die gleichen drei sind, da es die ständige Wiederholung ist, die deinen Fokus hoch hält. Und: Beobachte dich ehrlich. Wenn du dich regelmäßig um dein Ziel herumdrückst, liegt es selten nur am Fokus, sondern daran, dass das Ziel selbst nicht zu dir passt. Dann ist die Ablenkung kein Feind, sondern ein Hinweis, dass du nochmal genauer hinschauen solltest.
Meine Gedanken zur Zielerreichung
Der Wunsch zur Zielerreichung ist absolut menschlich. Dabei geht es nicht unbedingt um reine Selbstoptimierung, sondern vielmehr um Klarheit über das Ziel und um die zu dir passende Kursausrichtung. Ein Ziel hilft dir nämlich nicht, wenn es gar nicht aus dir selbst heraus kommt und vielleicht nicht einmal richtig zu dir und deinen Bedürfnissen passt. Dann belastet und deprimiert es nur, weil der Weg zum Ziel Lichtjahre weit weg scheint. Mache am besten heute noch den ersten Schritt in die richtige Richtung, indem du dich gemütlich hinsetzt und erst mal einfach nur darüber nachdenkst, was du eigentlich erreichen möchtest und vor allen Dingen, warum.









